Welche Stationen waren für den Wechsel in die neue Aufgabe entscheidend?
Meine Tätigkeit war von Anfang an sehr nah an den operativen Abläufen. In der Auftragskoordination geht es nicht nur um die Weitergabe von Informationen, sondern darum, Zusammenhänge zu prüfen, Besonderheiten zu erkennen und sicherzustellen, dass alle Beteiligten korrekt eingebunden sind. Mit der Zeit kamen Prozessfragen und später auch Themen rund um Automatisierung hinzu. Dadurch ist ein breites Verständnis für die Abläufe entstanden, das den nächsten Schritt möglich gemacht hat.
Was hat sich mit Deiner neuen Tätigkeit verändert?
Der Fokus hat sich deutlich verschoben. Während zuvor einzelne Aufträge im Vordergrund standen, geht es jetzt stärker um Überblick, Koordination und Unterstützung des Teams. Ich begleite die Disponenten im Tagesgeschäft, behalte Abläufe im Blick und greife ein, wenn Klärung oder Unterstützung erforderlich ist. Im Mittelpunkt steht nicht der einzelne Transport, sondern die Stabilität der gesamten Abläufe.
Welche Aufgaben stehen im Mittelpunkt Deiner Arbeit?
Im Mittelpunkt stehen die fachliche Steuerung der Abläufe, die Unterstützung der Disponenten im Tagesgeschäft sowie die Sicherstellung klarer Zuständigkeiten und stabiler Prozesse. Dazu gehört es, den Überblick über laufende Vorgänge zu behalten, frühzeitig Unterstützungsbedarf zu erkennen und als zentrale Anlaufstelle für fachliche Fragen zu fungieren. Qualitätsthemen und Prozessklarheit haben dabei einen hohen Stellenwert.
Wie unterstützt Du die Disponenten im Arbeitsalltag?
Zum einen durch direkte Unterstützung bei Fragen oder komplexen Situationen. Zum anderen durch Struktur und Klarheit. Transparente Planung, klare Zuständigkeiten und regelmäßiges Feedback helfen dabei, den Arbeitsalltag besser zu steuern. Ziel ist es, die Disponenten im Tagesgeschäft zu entlasten und Abläufe stabil zu halten.
Welche Auswirkungen hat dies auf Abläufe und Servicequalität?
Eine zusätzliche Steuerungsebene sorgt für mehr Übersicht und Verlässlichkeit. Abweichungen können früher erkannt, Themen gezielter bearbeitet und Informationen besser gebündelt werden. Das wirkt sich positiv auf interne Abläufe, die Kommunikation und die Termintreue gegenüber den Kunden aus.
Wie wird sich Dein Aufgabenbereich weiterentwickeln?
Die Aufgaben werden sich weiterentwickeln, insbesondere im Bereich Qualitätssicherung, Mitarbeiterentwicklung und Prozessbegleitung. Wichtig ist, dass sich der Aufgabenbereich an den tatsächlichen Anforderungen orientiert. Der Fokus bleibt darauf, das Team dauerhaft handlungsfähig aufzustellen.
Die zusätzliche Verantwortung stärkt die Abläufe dort, wo tägliche Entscheidungen getroffen werden. Davon profitieren sowohl das Team als auch die Qualität der Transporte für die Kunden von STEX.
Zur Person
Alina Hovras ist verheiratet und teilt ihr Zuhause mit zwei Katzen, die überzeugt davon sind, dass sie auf Alina aufpassen und nicht umgekehrt. Ursprünglich war sie als Buchhalterin tätig und wechselte bewusst in die Logistik. Heute arbeitet sie als Supervisor Disposition bei STEX. In ihrer Freizeit liest sie gerne Fantasyromane und verbringt Zeit bei Spaziergängen am Wasser.