Gefahrguttransporte: Richtig eingeordnet

Gefahrguttransporte stellen besondere Anforderungen an die Transportplanung. Das ADR – das europäische Regelwerk für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße – unterscheidet verschiedene Gefahrgutklassen und legt Anforderungen für deren Transport fest.

Dazu gehören beispielsweise Gase, entzündbare Flüssigkeiten, giftige oder ätzende Stoffe sowie weitere gefährliche Güter. 

Damit ein Gefahrguttransport passend geplant werden kann, sind bereits bei der Buchung bestimmte Angaben erforderlich. Besonders wichtig sind die UN-Nummer, die Gefahrgutpunkte und die Einordnung in den passenden Tarifbereich. Die UN-Nummer ist eine international festgelegte vierstellige Kennnummer, mit der gefährliche Stoffe und Güter eindeutig zugeordnet werden können.

ADR kurz eingeordnet

Für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße gelten besondere Vorgaben. Welche Anforderungen für den jeweiligen Transport gelten, hängt unter anderem von der Einstufung des Gefahrguts und den Angaben zur Sendung ab. 

Für die Transportplanung bei STEX ist deshalb wichtig, dass die relevanten Angaben von Anfang an vollständig vorliegen. So kann geprüft werden, welcher Tarifbereich für den Transport infrage kommt. 

Angaben vorbereiten

Bei der Auftragserteilung muss die UN-Nummer der Sendung angegeben werden. Sie dient der eindeutigen Einordnung des Gefahrguts und ist damit eine wichtige Grundlage für die weitere Planung.

Die Ermittlung der Gefahrgutpunkte liegt beim Auftraggeber. Bei Fragen zur passenden Tarifwahl oder zur Verfügbarkeit unterstützt der persönliche Kundenservice von STEX gerne. 

Punkte und Tarifwahl

STEX unterscheidet zwischen Gefahrguttransporten bis 1.000 Punkte und über 1.000 Punkte. Bis 1.000 Punkte stehen Transporter, Planenbus, LKW und Sattelzug zur Verfügung. Liegt die Sendung über 1.000 Gefahrgutpunkten, kommt der Transport mit LKW oder Sattelzug infrage.

Der Caddy ist für Gefahrguttransporte nicht vorgesehen. Für ADR-Transporte setzt STEX entsprechend ausgestattete Fahrzeuge und speziell geschulte Fahrer ein. Zur Ausstattung gehören unter anderem die erforderliche Schutzausrüstung und Feuerlöscher.

Beförderbare Gefahrgutklassen

STEX transportiert Gefahrgut der Klassen 2 bis 6 sowie 8 und 9. Für bestimmte Gefahrgutarten gelten klare Grenzen.

Nicht befördert werden Gefahrgut der Klassen 1 und 7, also explosive beziehungsweise radioaktive Stoffe, sowie beschädigtes Gefahrgut und beschädigte Batterien. So lässt sich bereits vor der Buchung einschätzen, ob die Sendung grundsätzlich für einen Transport mit STEX infrage kommt. 

Persönliche Unterstützung

Der persönliche Kundenservice von STEX ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche erreichbar und unterstützt bei Fragen zur Tarifwahl, zu den erforderlichen Angaben oder bei besonderen Anforderungen gerne persönlich. 

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